Stefan Schöler Trio

Sonntag, 20.08.2017, 15 Uhr, Dreslers Park

Foto:

Wer lange genug improvisiert, der findet seine eigenen Baustoffe, sagt Stefan Schöler über seine Spielweise und beschreibt seine Musik als romantisch betrachteten Bebop mit fulminanter Rhythmik.

Schöler greift in seinen Improvisationen traditionelle Techniken aus Swing und Bebop auf, jedoch entstehen mit den Erfahrungen eines heutigen Jazzers eigene Klangwelten und Spielräume.
Die Musik des deutsch-niederländischen Trios ist wie ein Sprung in tiefes Wasser.
Zwischen untergründigen Strömungen findet man wunderliche und überraschende Feierlichkeiten.
Das Programm besteht hauptsächlich aus Schölers Neukompositionen.
Hierbei dient die klassische Funktionsharmonik als Bindeglied für gewagtere harmonische Verbindungen eher im Sinne der romantischen und impressionistischen Musik.

Die Themen bzw. Ausgangskompositionen sind meist kurz und übersichtlich.
Die Stärke des Trios ist die Improvisation, welche die Stücke dominiert.
Es finden sich aber auch stärker durchkomponierte und kontrastierende Stücke im Programm.
Auch werden – ganz der Jazztradition entsprechend und wie vom referenzfreudigen Publikum gewünscht - Standards interpretiert. Fremdkompositionen die in der SchölerTrio-eigenen Spielweise ein frisches Gesicht bekommen.
Es entsteht eine neue zeitgenössische Musik ohne Filter zur Freude der Musikanten und Hörerschaft auf der Suche nach moderner Wahrheit.

Stefan Schöler – Epiano I Rico de Jeer – Kontrabass I Thijs Bastiaans - Schlagzeug

Bei ungünstigen Witterungsbedingungen findet das Konzert in der Weißen Villa statt.

Preisinfo:
Eintritt frei